Dr. Michael Kühnel-Rouchouze
Reiseimpfungen / Tropenmedizin &
Allgemeinmediziner

Über mich

Arbeit

1995 begann ich nach der Absolvierung meines Präsenzdienstes mein Medizinstudium an der Universität Wien welches ich 2006 erfolgreich beendete.

Meine Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin absolvierte ich in der KAGES, dem steiermärkischen Krankenanstaltenverband, in der Praxis Dr. Barfuß in Wien 14 und im Heeresspital.

Nach meinem Medizinstudium folgten noch weitere Ausbildungen:

Diplom in Tropenmedizin (2011, Hamburg), Fortbildungsdiplom der Ärztekammer (2011, Wien), Notarztdiplom (2010, Bad Hofgastein), Psychosoziale Medizin (2008, Graz), Master of Public Health (2010, Wien), Heilmasseur und Heilbademeister (2002), Schularzt (2013)

2012 konnte ich im Hospiz am Rennweg der Caritas Socialis in der Palliativmedizin wertvolle Erfahrung sammeln und Einblicke ins Hospiz System bekommen. 2015 und 2016 war ich immer wieder für mein „altes“ Team tätig und mag die Arbeit und auch das mobile Palliativ Team der Caritas Socialis sehr.
dzt. in Ausbildung zum:
PSY III Arzt für Psychotherapeutische Medizin in Graz
Psychotraumatologie am Zentrum für angewandte Psychotraumatologie (ZAP) in Wien

 

Aktuell

Derzeit arbeite ich als Wahlarzt, beim Ärztefunkdienst Wien und beim Roten Kreuz Wien als Notarzt. Ich unterrichte unter anderem auch in Kursen des Wiener Roten Kreuzes, des Fonds Sozialen Wiens und des Samariterbundes Wien medizinisches Personal. Ausserdem bin ich auch seit dem 1. Jänner 2017 im mobilen Palliativ Team der Caritas- Wien tätig und geniesse die diversen unterschiedlichen ärztlichen Tätigkeiten und die damit verbundenen Freiheiten für Auslandseinsätze.

  

Ehrenamtliche Tätigkeit

1999 begann ich mein ehrenamtliches Engagement beim Wiener Roten Kreuz, wo ich nach wie vor im Katastrophenhilfsdienst, im Rettungsdienst und als Lehrer tätig bin.

2005 fuhr ich für das Rote Kreuz nach dem Tsunami für einen Hilfseinsatz nach Banda Aceh/ Indonesien, um Trinkwasser für etwa 50.000 Menschen pro Tag zu produzieren.

2011 führte mich nach Leogane/ Haiti nach dem Erdbeben von 2010 und 2013 abermals  nach Jeremy/ Haiti.

Im November 2011 durfte ich als einer von zwei Österreichern an der „Field School“  des Roten Kreuzes in Nepal teilnehmen. Hierbei handelte es sich um einen internationalen Kurs, bei dem man darauf vorbereitet wurde, nach einer Katastrophe die Lage richtig einzuschätzen und die geeigneten Ressourcen mobilisiert.

2014 absolvierte ich zwei Einsätze im Ebolagebiet und bin immer noch der einzige österreichische Arzt, der  zu dieser Zeit in Westafrika im Ebola- Einsatz gearbeitet hat. Ich half ehrenamtlichen Mitarbeitern im „Dead Body Management“ in Kailahun Sierra Leone und war im Oktober 2014 in Monrovia/ Liberia. Dort war ich für die Wiedereröffnung der Geburtenstation des St. Joseph’s Catholic Hospital zuständig. Dies schaffte ich in meinem fünf wöchigen Einsatz. Bis heute ist danach niemand mehr an Ebola erkrankt bzw. gestorben.

2015 war das Jahr der Flüchtlinge. Hier half ich beim Wiener Roten Kreuz in der Betreuung mit, erstellte unter anderem einen Epidemieplan für die Flüchtlingsheime und fuhr 2016 zweimal nach Griechenland. Ich sah in Idomeni im März das Leid von tausenden Wartenden und versuchte es zumindest medizinisch zu lindern. Im Juli versorgte ich mit dem Team des Finnischen und Deutschen Roten Kreuzes medizinisch drei Flüchtlingslager rund um Kilkis mit insgesamt mehr als 5.000 Menschen.

 

Familie

Geboren und aufgewachsen im 20. Wiener Gemeindebezirk.

Privat bin ich seit dem 16.6.2012 mit meiner Frau Barbara verheiratet, die mir den nötigen Halt für meinen oft langen Arbeitsalltag gibt und mich in die Realität außerhalb des „Arztseins“ zurück holt. Sie ist ein sehr liebenswerter und humorvoller Mensch, der bald seine Ausbildung zum Clini Clown abgeschlossen hat. Gemeinsam konnten wir neben unserem Alltag 2012 auch 640km Jakobsweg meistern und stellen einander jeden Tag vor neue Herausforderungen. Dafür liebe ich sie.

Ich bin auch begeisterter Onkel 3er Nichten und eines Neffen in Österreich sowie 2er Nichten und 2 er Neffen aus der Familie meiner Frau, die in Frankreich und Kanada verstreut leben. Ich möchte sie um nichts missen

Mein größtes Hobby und meine größte Herausforderung zugleich sind Musical Workshops und Auftritte unter der Leitung von Harald Buresch- Hier bekommt man die Entspannung, die für die oft sehr langen Arbeitstage nötig sind.

Demnächst werde ich mich erstmals als Kabarettist versuchen. Auch hier ist es eine willkommene Abwechslung zum Alltag als Arzt